Riechard Sietmann kommentiert: Der Kampf gegen die Netzneutralität zielt auf die Vereinnahmung des Internet

Gegen das Internet hat sich die klassische Telekommunikationsbranche lange gewehrt; jetzt umarmen die Ewiggestrigen es so, dass es zu ersticken droht. Offiziell wird der Abschied von der Netzneutralität heruntergespielt, doch in Wirklichkeit geht es um eine fundamentale Weichenstellung für die Informationsgesellschaft.

Das Konzept der Netzneutralität, lässt die Deutsche Telekom verlauten, sei „eine Lösung auf der Suche nach einem Problem“; die Diskussion darüber betrachtet Telekom-Chef René Obermann als „eine Scheindebatte“. Doch wenn dem so ist, dann sind offenbar eine Reihe ansehnlicher Gremien und Institutionen in die Virtualität abgedriftet. Seit geraumer Zeit arbeiten sich in den USA Regierung, Kongress, die Regulierungsbehörde FCC und Gerichte an dem Thema ab. Diesseits des Atlantik setzen sich inzwischen die Europäische Kommission, die britische Regulierungsbehörde Ofcom, eine Enquetekommission des Deutschen Bundestags sowie unzählige Verbände mit dem Begriff auseinander – alles nur zum Schein?

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Die »Digitale Gesellschaft« wird als das “neue Greenpeace des Internets” gehandelt – und das obwohl sie erst heute online ging. Die “Digitale Gesellschaft” will künftig netzpolitische Themen massenkompatibel machen und gegenüber der Politik vertreten. Wie genau, sagt Mitbegründer Markus Beckedahl im tagesschau.de-Interview.

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Hier ein Bericht mit dem Interview:

Und hier der Link zur entsprechenden Website: http://www.digitalegesellschaft.de/



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The clock is ticking… See how a 12-year-old girl could be the solution the world needs right now.



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Dieses Angebot (von Herzog Kommunikation GmbH) hat sich spezialisiert auf Erklärfilme mit Moderatoren (Bluescreen).

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Am 15. Februar 2011 sendete ARTE eine Dokumentation über das Prinzip der geplanten Obsoleszenz. Damit ist die künstliche und technisch herbeigeführte begrenzte Lebensdauer von Produkten gemeint. Während vor vielen Jahrzenten dieses “Trick” der Industrie noch den Absatz der Verbrauchsprodukte steigern sollte, so ist dieses Prinzip trotz der Nachhaltigkeitsdebatte nach wie vor lebendig.

Die Dokumentation (ca. 1h) gibt es auf YouTube:



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Im Bezug auf die Aufgabe »Fractional Reserve Banking« und der Frage welche Problematik sich mit der Geldmenge verknüpft recherchiert und die Ergebnisse auf meinem Blog veröffentlicht:

Information Design and the Monetary System

Interessant ist das gerade diese Woche die Federal Reserve Bank (welches eine private Bank ist, was viele nicht wissen) wieder einmal entschieden hat die Geldmenge zu erhöhen:

tagesschau.de: US-Notenbank pumpt Milliarden in den US-Markt – Kopfschütteln in Deutschland über Fed-Entscheidung

Im WS 2003/2004 gab es zum Thema »Gestaltung von Geldsystemen« ein Seminar.



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»Journalism in the Age of Data« ist eine Reportage von Geoff McGhee über die Rolle der Datenvisualisierung als journalistische Medium oder als Mittel zur Narration.

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Die Site begleitet das Video mit zeitgesteuerten Fußnoten über die Interview-Partner und wertvollen Links zu Projekten von denen jeweils im Film gesprochen wird.

[via campusphere.de/dynamicinfo]



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Informationsarchitektur erklärt mit Knetfiguren:

Der Beitrag stammt aus der Flickr-Gruppe “Explain IA”.



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Die Pläne der US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) für einen “dritten Weg” zur Regulierung von Breitbandnetzen stoßen auf Widerstand im US-Kongress. Medienberichten zufolge fordern insgesamt über 100 Repräsentanten und Senatoren beider Parteien in zwei Briefen an Chefregulierer Julius Genachowski, seine Pläne zur Durchsetzung der Netzneutralität auszusetzen und eine Neufassung des US-Telekommunikationsrechts durch den Kongress abzuwarten.

Neutralitätsauflagen für Provider sind in den USA heftig umstritten. Die von der FCC ausgesprochene Abmahnung für den US-Kabelnetzbetreiber Comcast war im vergangenen Monat von einem Bundesgericht gekippt worden, das keine rechtliche Grundlage für etwaige Auflagen für Provider sah. Die FCC hatte auf die Schlappe mit der Eröffnung des “dritten Wegs” reagiert: Die bisher als Informationsdienste locker regulierten Internetzugangsanbieter als Betreiber von Telekommunikationsnetzen einzustufen und damit einem strikteren Regulierungsregime zu unterwerfen.

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Der Chef der Federal Communications Commission (FCC), Julius Genachowski, glaubt einen “dritten Weg” gefunden zu haben, um seine Pläne zur besseren Gewährleistung der Netzneutralität und die geplante Breitband-Offensive der US-Regierung trotz eines widrigen Richterspruchs doch noch durchzusetzen. Ein Berufungsgericht hatte vorigen Monat entschieden, dass es für die US-Regulierungsbehörde derzeit keine klare rechtliche Grundlage gebe, um Auflagen zur Internetregulierung durchzusetzen. Konkret ging es um eine Abmahnung des Kabelnetzbetreibers Comcast, nachdem dieser eine Filesharing-Bremse implementiert hatte.

Gemäß dem jetzt angekündigten Vorhaben Genachowskis sollen Internetprovider künftig als klassische Telekommunikationsanbieter und Carrier eingestuft werden. Das damit theoretisch verfügbare umfangreiche Arsenal an Regulierungsmitteln will die FCC aber nur zum Teil auf die Zugangsanbieter anwenden.

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Über dieses Weblog

Dieses Weblog bietet belgeitende Informationen zu den Rotationen im ersten Studienjahr bei Prof. Oliver Wrede.

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