Abends wird der Schreibtisch leer geräumt
Januar 11, 2011 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Moderne Büros sollen die Mitarbeiter produktiver machen: Bei der Boston Consulting Group gründen die Berater Dörfer, bei Siemens gibt es keine fixen Arbeitsplätze mehr.

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Handelsblatt-Korrespondenten nun mit Weblogs
März 17, 2005 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://services.handelsblatt.de/global-reporting/default.asp
Wie hinfällig die Diskussion über »Weblogs vs. Journalismus« ist zeigt ja schon alleine die Tatsache, dass etablierte Zeitungen ihre eigenen Formen der Nutzung des Formats etablieren. So nun geschehen auch beim Handelsblatt, wo Korrespondenten aus verschiedenen Teilen der Welt ihre Daily-Soap abliefern…
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Corporate Imagenery
Februar 17, 2005 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://www.designerinaction.de/gestaltung/show.php?id=885
»Bilderwelten sind visuelle Zeichen, die die Unternehmenspersönlichkeit
transportieren. Sie können informieren und emotionalisieren. Das
Ergebnis sind innere Bilder, die bei den internen und externen
Bezugsgruppen spontan entstehen, wenn sie an das Unternehmen denken.«
Der Artikel bei ‘Designer In Action’ befasst sich mit dem
Potential, das bewusst geschaffene Bilderwelten für die PR hat/hätte. [via visperanto News]
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McK Wissen: Menschen
Februar 4, 2005 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://www.weiterbildungsblog.de/archives/000722.html
Jochen Robe über eine ältere Ausgabe von »McK: Menschen« einem Magazin in Kooperation, das in Kooperation zwischen McKinsey und brandeins entsteht:
»Das Heft bietet wirklich einen Rundumschlag – im positiven Sinn! Zwei Artikel habe ich etwas intensiver gelesen. Der erste (“Büffeln fürs Business”) beschäftigt sich mit den “Corporate Universities” hierzulande. Dabei wird wieder einmal deutlich, dass die Marke CU nur eine lose Klammer bildet, um neue bzw. aktuelle Strategien des Führungskräftetrainings zu beschreiben. Der gemeinsame Nenner aller Anstrengungen: selbst bestimmen, was auf dem Lehrplan steht! Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass von der “Firmen-Uni” der Deutschen Bank die Rede ist, eine Bezeichnung, die wohl selbst der im Artikel zitierte Leiter derselben zurückweisen würde. …«
[via Weiterbildungsblog]
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Visual Facilitation
Dezember 1, 2004 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://www.kommunikationslotsen.de/lotse2/visual-facilitation/graphic-facilitation/de/
Aus dem Visperanto-Seminar: Visual Facilitation ist ein Trend aus der Unternehmensberatungs- und Moderationsbranche.
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Leitbilder des reformierten Wohlfahrtsstaats
Mai 24, 2004 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Im Deutschlandfunk gab es vor einiger Zeit eine dreiteilige Reihe im Rahmen der Sendung »Kultur am Sonntagmorgen« über Leitbilder des reformierten Wohlfahrtsstaats von Joachim Weiner:
1. Leitbild Selbstverantwortung (mp3)
2. Leitbild Flexibilität (mp3)
3. Leitbild lebenslanges Lernen (mp3)
Zitat:
»Die hierzulande durch die anhaltende Massenarbeitslosigkeit und die gigantisch anmutende Staatsverschuldung ausgelöste Debatte über die Reformbedürftigkeit unseres Wohlfahrtsstaates, ist weit mehr als bloß der geschickte Versuch der politischen Parteien, den Bürgern den schlichten Abbau sozialstaatlicher Leistungen als groß angelegtes Reform- und Modernisierungsprojekt zu verkaufen. Geht es doch in der laufenden Diskussion über die Zukunft unseres Wohlfahrtsstaates keineswegs nur um eine merkliche Entlastung des staatlichen Finanzhaushaltes, wie man annehmen könnte, sondern auch um die nachhaltige Verankerung solcher gesellschaftlichen Leitbilder im Bewusstsein der Bürger, deren vordergründig positiver Bedeutungsgehalt den Blick darauf verstellt, dass sie den sich heute schon in unserer Gesellschaft abzeichnenden Entsolidarisierungsprozess beträchtlich vorantreiben werden. Signalisieren doch die im Zusammenhang der Sozialstaatsdebatte von allen politischen Parteien transportierten Leitbilder Selbstverantwortung, Flexibilität und Lebenslanges Lernen, unterschwellig, dass es künftig jeder selbst in der Hand hat, in welchem Maße er an den Segnungen unserer Wohlstandgesellschaft partizipiert und seine Lebensrisiken minimiert. Joachim Weiner zeigt in seinen Beiträgen, dass der Anspruch der Politik an den Einzelnen, seinen Lebensentwurf an diesen Leitbildern auszurichten, nicht nur weite Teile der Gesellschaft hoffnungslos überfordert, sondern auch, dass die damit verbundenen Verheißungen, sich im Kontext der bestehenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen nicht erfüllen können.«
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Thomas W. Malone: The Future of Work
Mai 24, 2004 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://ccs.mit.edu/futureofwork/
»Imagine organizations where bosses give employees huge freedom to decide what to do and when to do it. Imagine electing your own bosses and voting directly on important company decisions. Imagine organizations where most workers aren’t employees at all, but electronically connected freelancers living wherever they want to. And imagine that all this freedom in business lets people get more of whatever they really want in life—money, interesting work, helping other people, or time with their families.«
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Collaboration: The Future Is Contextual, Process-Centric, and Community-Driven
Mai 24, 2004 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://techupdate.zdnet.com/techupdate/stories/main/Collaboration_Future_Is_Contextual.html?
»Through 2004, organizations will rein in tactical collaboration products (instant messaging, teamware, and Web conferencing) for companywide deployments, driven by architecture needs, product standardization benefits, and shared infrastructure flexibility. By 2008, “contextual collaboration” – enabling organizations to embed collaboration into production applications – will span customers, employees, and partners, creating time-to-market, problem resolution, and travel displacement efficiencies as part of an overall service-oriented architecture-based knowledge worker infrastructure strategy.«
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Selbstunternehmertum als neue Form der Ausbeutung
Mai 10, 2004 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://blog.twoday.net/stories/215127/
Das »diskurs formationen« Weblog hat heute einige Auzüge aus einer (Diplom)Arbeit (es ist leider nicht ganz klar erkennbar was von wo zitiert wurde):
»Aus der Ausrichtung des Arbeitnehmers auf das Selbst resultiert ein neues Ausbeutungsverhältnis. Der passive Arbeiter unterstand noch der direkten Kontrolle und Macht des Vorgesetzten, der die Möglichkeit hatte, unmittelbar über ihn zu verfügen, diese Form der Ausbeutung tendiert heute zur Selbstausbeutung, da die direkte Einflussnahme durch den Chef entfällt. Entscheidungsträger sind nicht mehr eindeutig identifizierbar und der Arbeitnehmer muss das Unternehmen dem Kunden gegenüber eigenständig repräsentieren. Der Selbstunternehmer agiert somit unter erheblichem Erwartungsdruck, da ihm zwar die Verantwortung, aber keine klaren Handlungsanweisungen übergeben werden.«
»Daraus folgt, dass es dem Arbeitnehmer nur schwerlich möglich ist, sich Grenzen der eigenen Arbeit zu setzen, da diese, wie seine eigene Persönlichkeit prinzipiell optimierbar bleibt. Das Modell des flexiblen Selbstunternehmers bleibt jedoch nicht auf den Arbeitsmarkt beschränkt, sondern wird als zu verwirklichender Lebensstil angepriesen.«
»Aus diesem Grund greift die Selbstverwaltung des individuellen Humankapitals auch weit über das Berufsleben hinaus und kennt weder Feierabend noch Privatsphäre.«
(Ulrich Bröckling. Gouvernementalität der Gegenwart 2000. S. 155)
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Putting a new perspective on business
April 15, 2004 | Oliver Wrede | Hinterlasse einen Kommentar
Link: http://www.creative-writer.com/reports/BusinessPerspective2.pdf
»Business consultants and facilitators often succsessfully combine showmanship or artistry with their analytical skills. Visualisation techniques are now being taken beyond the entertaining to provide decision makers with real and rapid insights into what makes their business tick, or tock, as the case may be.«
Jonathan Priest hält hier ein Plädoyer für eine Heirat zwischen Anschaulichkeit und Analysestrategie. Da die Designer aus meiner Sicht prädestiniert sind für das, was man gemeinhin eben “Anschaulichkeit” nennt, sollten diese hier sehr genau hinhören!
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