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Jim Jarmusch äußert sich in diesem Interview in Spiegel Online über den Veränderungsdruck, der durch das Internet als Distributionskanal ausgeht:

Die Filmindustrie ist am Ende. Es wird sie genau das gleiche Schicksal ereilen wie die Musikindustrie. Ich bin in einer Band. Um unsere Musik zu veröffentlichen, brauchen wir keine Plattenfirma mehr. Wir können Song für Song im Internet herausbringen. Ähnlich können Regisseure ihre Filme über Anbieter wie Netflix vertreiben – ohne die großen Studios.



Kategorien: Culture |


Kommentare zu dieser Meldung

Ein Kommentar bis jetzt

  1. Avatar Image Blazej Floch am 30. Mai 2009 um 16:01 Uhr

    Und recht hat er! Aber ich denke nicht, dass das von heute auf morgen passiert. Das kommerzielle Kino versucht sich mit Stereoskopie zu retten (back to the future?!, vgl. anagylphisches Kino in den 50ern).

    Das die Märkte sich ändern ist Fakt. Aber die Studios versuchen mitzumischen. Wenn sie so zögerlich sind wie bei MP3 gibt es keine Studios. Aber wenn sie sich den Kuchen wegschnappen bleibt es immer noch in den Händen der Filmindustrie.
    Dagegen kämpf die IFTA. Zu Wort Chairman der Independent Film and Television Alliance, Lloyd Kaufaman:
    http://www.youtube.com/watch?v=RkWHUNsjlSY

    Trotzdem eine große Change für Independent Kino.
    Eine Markt-Einschätzung beim Medienboard der Berlinale 2008:
    http://www.medienboard.de/WebObjects/Medienboard.woa/wa/CMSshow/1454432

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